Elektrotechnik 1 (ET 1)
Fachhochschule Gießen-Friedberg, Bereich Friedberg
Fachbereich Informationstechnik-Elektrotechnik-Mechatronik
1. Semester
Prof. Dr.-Ing. R. Geißler
Übungsaufgaben mit Lösungen (Klausurniveau)
Üb. 61:
Die skizzierte Schaltung soll mit den Kirchhoff´schen Sätzen berechnet werden. Verwenden Sie bei der Berechnung die eingezeichneten Ströme.

a) Ermitteln Sie analytisch den Strom I3.
b) Berechnen Sie die numerischen Werte der Ströme I3, I4 und I5.
Lösung:
a) ![]()
b) I3 = 93,75 mA, I4 = 812,5 mA, I5 = 312,5 mA
Üb. 62:
Berechnen Sie für Bild 1 (Aufgabe 61 ) mit Hilfe des Überlagerungssatzes den Strom I2.
Lösung:
I2 = 906,25 mA
Üb. 63:
Die in Bild 1 ( Aufgabe 61 ) skizzierte Schaltung soll mit der Ersatzschaltung in Bild 2 gleichwertig beschrieben werden.

a) Bestimmen Sie numerisch die Größen U0 und Ri.
b) Berechnen Sie I1 (numerisch).
c) Ermitteln Sie die gesamte in den Widerständen umgesetzte Wirkleistung P.
Lösung:
a) U0 = -112,5 V, Ri = 25 W
b) I1 = 1,125 A
c) P = 126,56 W
Üb. 64:
Berechnen Sie für die Klemmen A-B der skizzierten Schaltung die Kenngrößen

a) Innenwiderstand Ri
b) Leerlaufspannung UL
c) Kurzschlussstrom IK
einer Ersatzspannungs- und -stromquelle.
Lösung:
a) Ri = 416,67 W
b) UL = -48,34 V
c) IK = -116,02 mA
Üb. 65:
Gegeben ist die skizzierte 4-Leiteranordnung. Das umhüllende Metallgehäuse liegt auf dem Potential F G = 0 V. Zwischen den Leitern 1, 2, 3 und 4 wirkt jeweils eine Teilkapazität C12, C13, C14, C23, C24 bzw. C34; zwischen dem Metallgehäuse und den Leitern 1, 2, 3 und 4 wirkt jeweils eine Teilkapazität C1G, C2G, C3G bzw. C4G. Mit einem Kapazitätsmessgerät wurden die Teilkapazitäten C12 = 70 pF, C23 = 50 pF und C4G = 90 pF gemessen.

a) Berechnen Sie die Betriebskapazität CB12 zwischen den Leitern 1 und 2 für folgende Potentialverteilung:
F 1 = 25 V, F 2 = -25 V, F 3 = 0 V, F 4 = 0 V
b) Ermitteln Sie die Ladung Q2 des Leiters 2.
Lösung:
a) CB12 = 175 pF
b) Q2 = -8,75× 10-9 As
Üb. 66:
Die skizzierte Schaltung soll mit den Kirchhoff´schen Sätzen berechnet werden. Verwenden Sie bei der Berechnung die eingezeichneten Ströme.

a) Ermitteln Sie analytisch den Strom I2.
b) Berechnen Sie die numerischen Werte der Ströme I2, I3 und I4.
Lösung:
a) ![]()
![]()
b) I2 = 28,12 mA, I3 = 243,75 mA, I4 = 93,75 mA
Üb. 67:
Berechnen Sie für Bild 1 (Aufgabe 66) mit Hilfe des Überlagerungssatzes den Strom I1.
Lösung:
I1 = 271,88 mA
Üb. 68:
Die in Bild 1 (Aufgabe 66 ) skizzierte Schaltung soll mit der Ersatzschaltung in Bild 2 gleichwertig beschrieben werden.

a) Bestimmen Sie numerisch die Größen I0 und Ri.
b) Berechnen Sie I5 (numerisch).
c) Wie groß ist der Wirkungsgrad der Stromquellenersatzschaltung?
Lösung:
a) I0 = -1,35 A, Ri = 250 W
b) I5 = 337,5 mA
c) h I = 25%
Üb. 69:
Die Ersatzstromquelle und der Widerstand Ra sind über eine Leitung des Querschnitts A = 5 mm2 verbunden. Bei 20° C ist der Lastwiderstand Ra leistungsmäßig an die Klemmen A-B angepasst. Bei 20° C beträgt der mittlere Temperaturkoeffizient der Leitung 0,425% pro Grad und die Leitfähigkeit c = 55 Sm/mm2.

a) Ermitteln Sie die Länge lges.
b) Berechnen Sie die Stromdichte in der Leitung bei -35° C.
c) Welche Wirkleistung wird bei 35° C am Lastwiderstand umgesetzt?
Lösung:
a) lges = 2,75 km
b) J-35° = 1,236 A/mm2
c) Pa+35° = 2832,2 W
Üb. 70:
Gegeben sind zwei koaxiale Zylinderelektroden der Länge l, zwischen denen sich ein leitendes Medium befindet. Die ideal leitenden Zylinderelektroden werden mit einer Spannungsquelle verbunden.
![]()
a) Wie groß ist der skizzierte Strom I?
a1) analytisch
a2) numerisch
b) Berechnen Sie die maximale Feldstärke Emax.
bl) analytisch
b2) numerisch in V/m
c) An welcher Stelle r (numerisch) ist die Feldstärke E auf 75 % des Maximalwertes abgesunken?
Lösung:
a) 
b) ![]()
c) r = 20 mm
Üb. 71:
Die in Bild 1 skizzierte Schaltung soll mit den Kirchhoff´schen Sätzen berechnet werden. Verwenden Sie bei der Berechnung die eingezeichneten Ströme.

a) Ermitteln Sie den Strom I1 (analytisch).
b) Berechnen Sie unter Verwendung der in Teil a) aufgestellten Gleichungen die numerischen Werte der Ströme I1, I3 und I5.
Lösung:
a) ![]()
![]()
b) I1 = 1,35 mA, I3 = -3,7 mA, I5 = 14,97 mA
Üb. 72:
Berechnen Sie in Bild 1 (Aufgabe 71) den Strom I4 mit Hilfe des Überlagerungssatzes.
Lösung:
I4 = -45 mA
Üb. 73:
Die in Bild 1 (Aufgabe 71) skizzierte Schaltung soll mit der Ersatzschaltung in Bild 2 gleichwertig beschrieben werden.

a) Bestimmen Sie die Größen U0 und Ri der Ersatzspannungsquelle.
b) Berechnen Sie den in Bild 1 eingezeichneten Strom I7.
Lösung:
a) U0 = -25 V, Ri = 748,11 W
b) I7 = -20 mA
Üb. 74:
Gegeben ist der skizzierte Metallbügel mit der Leitfähigkeit c
= 40 Sm/mm2 und der Dicke
b = 0,5 mm. Über die ideal leitenden Elektroden I und II ist der kreisförmige Metallbügel
(rin = 14,2 cm, rout = 14,8 cm) mit der Spannungsquelle (U0 = 1 V, Ri = 10 mW
) verbunden.

a) Wie groß ist der im Kupferbügel fließende Strom?
b) An welcher Stelle des Metallbügels ist die Feldstärke
am größten?
c) Berechnen Sie die maximale Feldstärke
im Metallbügel.
Lösung:
a) I = 72,48 A
b) r = 14,2 cm
c) Emax = 0,616 V/m
Üb. 75:
Ein sehr dünner Draht, der vom Strom I = 750 mA durchflossen wird, hat den Abstand
l1 = 8.5 cm von einer unendlich langen, 12 = 90 cm breiten, ideal leitenden Metallplatte. Zwischen Draht und Metallplatte befindet sich ein Material mit der Leitfähigkeit
c
= 0,17 Sm/mm2.
Berechnen Sie den Feldstärkevektor
nach Betrag ( ê
ê
) und Richtung ( a
(
) ) im Punkt P (x = -5,4 cm, y = 6,2 cm) für das in Bild 3 angegebene Koordinatensystem.

Lösung:
ê
ê
= 14,43×
10-8 V/cm, a
(
) = 43,25°