Endnoten

1 griech. xeros = trocken, griech. graphein = schreiben (vgl. Wahrig).

2 Compact Disc-Read Only Memory: Speichermedium mit 553 Megabyte (Mode 1) / 635 Megabyte (Mode 2) Speicherkapazität. Die DVD (Digital Versatile Disc) als Nachfolgerin der CD-ROM wird von Sony in vier Varianten entwickelt und mit 4,7 / 8,5 / 9,4 / 17 Gigabyte Speicherkapazität auf den Markt kommen (vgl. Sony 1998b).

3 In den U.S.A. waren während des Zweiten Weltkrieges große Laboratorien mit staatlichen Fördermitteln aufgebaut worden. "Die Zahl der in der amerikanischen Elektronik Arbeitenden stieg von rund 110000 Beschäftigten kurz vor dem Krieg auf über 560000. Insgesamt expandierte die Elektronikindustrie auf ungefähr das Zwölffache" (vgl. Queisser, S. 83). Nach Kriegsende wurde die u.s.-amerikanische Elektronikindustrie frei "für neue friedliche Produkte. Anders als in Europa, wo zu allererst einmal die alte Technik gefragt war, Häuser, Brücken, Straßen, Kohlegruben und Kraftwerke wiederaufzubauen, rief der amerikanische Markt nach neuen Produkten" (vgl. Queisser, S. 97). Die Erfindung des Transistors 1948 war also kein Zufall, sondern stellt einen wichtigen Meilenstein auf dem Weg zur technologischen Vormachtstellung der U.S.A. dar.

4 engl. Integrated Circuit.

5 Abkürzung für engl. Teleprinter exchange = Fernschreiberaustausch.

6 Die nach Pupin benannte Selbstinduktionsspule.

7 Im Jahr 1997 besaß allein die Deutsche Telekom ein Festnetz von 1.449.500 Kilometer Kupferkabel und 149.200 Kilometer Glasfaserkabel (vgl. Deutsche Telekom 1998c).

8 Die Gespräche wurden damals von den Zügen auf die parallel zur Fahrstrecke verlaufenden Fernsprechleitungen, d.h. nur wenige Meter über Funk übertragen (vgl. Rehm).

9 Analogtechnik (grch. ana logum = im richtigen Verhältnis): Technik, die kontinuierliche stetige (stufenlose) physikalische Größen verwendet (vgl. Dworatschek, S. 39).

10 Digitaltechnik (lat. digitus = Finger): Technik, die nur diskrete unstetige (stufenförmige) arithmetische Größen verwendet (vgl. Dworatschek, S.39). Der Digitaltechnik liegt nicht das Dezimalsystem, sondern das Dualsystem als einfachstes realisierbares Zahlensystem zugrunde. Man kennt dort nur die Zustände "unwahr" oder "wahr", die den Zahlenwerten 0 oder 1 entsprechen. Diese binären Zahlenwerte werden üblicherweise als Bit (engl. binary digit) bezeichnet und stellen die kleinstmögliche Informationseinheit dar. Acht Bits können zu einem Byte zusammengefasst werden (vgl. Dworatschek, S. 54).

11 Eine Audio-CD ist eine mit einer Aluminiumschicht bedampfte 1,2 Millimeter dicke Polycarbonat-Scheibe, in die digitale Toninformationen eingepresst werden, bevor sie mit einem Schutzlack versehen wird. Das berührungsfreie Lesen mit einem 780-Nanometer-Laserstrahl basiert auf dem Prinzip der unterschiedlichen Reflexion des Infrarot-Lichtes aufgrund mikroskopisch kleiner, länglicher Vertiefungen (sogenannte "pits") in der CD-Grundebene (sogenanntes "land"). Die von innen nach außen verlaufende Spur der Pits weist eine Länge von nahezu sechs Kilometern auf. Pits haben eine Breite von 0,6 Mikrometer und können 0,833 bis 3,56 Mikrometer lang sein. Der Übergang vom Pit zum Land bzw. vom Land zum Pit stellt eine logische "Eins", Pit zu Pit oder Land zu Land eine logische "Null" dar (vgl. Steinbrink, S. 179).

12 Digital Audio Tape: Spezielle Tonbandkassette, auf der digitalisierte Tonsignale mit einer Auflösung von 16 Bit und einer Abtastrate von 48 Kilohertz aufgezeichnet werden.

13 engl. Charge Coupled Device = Ladungsgekoppeltes Bauelement. Ein lichtempfindliches Halbleiterbauelement, das proportional zur auffallenden Strahlung eine elektrische Ladung aufbaut, die in einer Auslesestufe zu einem proportionalen elektrischen Spannungssignal umgewandelt wird (vgl. Hering / Bressler / Gutekunst, S. 287).

14 Camcorder ist ein Kunstwort, das aus Teilen der englischen Worte "camera" und "recorder" gebildet wird. Es bezeichnet die Gerätekombination von Videokamera und Videorekorder.

15 engl. to compute = be-, errechnen; engl. computer = Elektronenrechner

16 Diese Mitte der siebziger Jahre von der Firma Xerox entwickelte Computer-Architektur findet in lokalen Rechner-Netzwerken Verwendung und macht Gebrauch von der verteilten Intelligenz der zahlreichen normalen eigenständigen Personal Computer. Die vernetzten Arbeitsplatzrechner fungieren als Clienten (engl. client = Kunde), die nur bei Bedarf von einem leistungsfähigen Server (engl. server = Diener) Dienste wie z. B. Datenverwaltung beanspruchen. Die klassische Computer-Architektur hatte nur Großrechner mit zahlreichen angeschlossenen einfachen Ein- / Ausgabestationen ("dumme" Terminals) gekannt (vgl. Schneider, S. 147).

17 Ein Host ist ein vernetzter Computer, der auf andere Internet-Computer zugreifen kann und von allen anderen Internet-Computern erreichbar ist.

18 engl. to browse = stöbern, schmökern, blättern. Ein Browser ist eine Software zum Durchsuchen und Nutzen des WWW. Heute sind vorwiegend die Programme "Netscape Navigator" und "Microsoft Internet Explorer" in Gebrauch.

19 engl. provider = Bereitsteller. Provider sind Unternehmen bzw. Organisationen, die über angemietete Telekommunikations-Standleitungen eine eigene Infrastruktur mit Übergängen in das Internet geschaffen haben und nun Internetzugänge vermarkten (vgl. Kettler).